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Ambulant statt stationär: moderne Krampfadertherapie

Heute lassen sich viele Veneneingriffe ambulant durchführen. Diese Bildreportage begleitet Herrn J. bei der Behandlung seiner Krampfadern mittels Laser.

Text und Bild: Sarah Buob

Krampfadern ambulant
Bei Herrn J. steht eine Krampfaderbehandlung an. Er erscheint pünktlich um 8.00 Uhr im Wartezimmer.
Krampfadern ambulant
Im Behandlungszimmer steht schon alles bereit. Jetzt gilt es, den Patienten für den Eingriff vorzubereiten.
Krampfadern ambulant
Die Angiologin Dr. med. Elvira Gloor macht das gemeinsam mit der Pflegefachfrau Renata Denzler. Zuerst wird das Bein grosszügig desinfiziert und anschliessend mit sterilen Tüchern abgedeckt. Frei bleibt nur das Operationsfeld.
Krampfadern ambulant
Die Behandlung wird mit einem aktuellen Ultraschall eingeleitet.
Krampfadern ambulant
Unter Ultraschallkontrolle wird der Zugang angelegt und der Katheter in die erkrankte Vene bis zur Leiste vorgeschoben.
Krampfadern ambulant
Anschliessend wird um die Vene herum eine Lösung injiziert, die das Gewebe lokal betäubt.
Krampfadern ambulant
Das entstehende Flüssigkeitspolster bildet eine Pufferzone: Es schützt umliegende Weichteile, Nerven und die Haut vor Hitze und verringert Blutungen während des Eingriffs.
Krampfadern ambulant
Jetzt kommt der Laser zum Einsatz. Die Laserenergie erzeugt rund 120 Grad Celsius und schädigt die Innenwand der Vene, welche sich zusammenzieht, verschliesst und später vom Körper abgebaut wird. Zur Sicherheit tragen alle Beteiligten eine Schutzbrille.
Krampfadern ambulant
Nach der Behandlung wird ein Kompressionsstrumpf angezogen, der Schwellungen und Beschwerden reduziert und die Heilung unterstützt.