Notfallstation

Ob Unfall oder akute Krankheit – ein Notfall ist immer eine Ausnahmesituation. Unsere interdisziplinäre Notfallstation ist Anlaufstelle für alle Menschen, die medizinische Hilfe benötigen – Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr.

Sie sind uns wichtig

Wir behandeln Sie kompetent, effizient und wertschätzend. Egal wie alt Sie sind, welches Geschlecht Sie haben, woher Sie kommen oder welcher Religion Sie angehören – wir kümmern uns um Sie. Wir informieren Sie zeitgerecht und respektvoll über Behandlungen, Ergebnisse und Diagnosen.

Wissen und Erfahrung

Wir sind hoch qualifiziert und bilden uns regelmässig und gemeinsam mit anderen Fachleuten aus verschiedenen Bereichen weiter. Als ein gemeinsames pflegerisches und ärztliches Notfallteam arbeiten wir Hand in Hand mit den Fachspezialistinnen und Fachspezialisten am Spital Uster zusammen.

Moderne Technik und gute Organisation

Wir orientieren uns an den aktuellen medizinischen, technischen und organisatorischen Standards. Ultraschall, Computertomografie (CT), Magnetresonanzuntersuchung (MRI), Labor sowie ein Schockraum, der speziell zur Behandlung lebensbedrohlicher Verletzungen und Krankheiten eingerichtet ist, helfen und unterstützen uns bei unserer Aufgabe

Ablauf in der Notfallstation

  • Eintritt

    Wenn Sie im Spital eintreffen, melden Sie sich als Erstes bei der Notfall-Aufnahme und halten folgende Unterlagen bereit.

    • Gültige Identitätskarte oder gültigen Pass

    • Gültigen Versicherungsausweis

    • Falls kein gültiger Versicherungsausweis vorgelegt werden kann oder bei Patienten aus dem Ausland ohne Versicherungsformular E 911, kann ein Depot verlangt werden. Die Höhe des Depots ist abhängig von den anfallenden Behandlungskosten.

    • Ihre medizinischen Unterlagen, wie zum Beispiel ein Bericht vom Hausarzt oder einem Spital, Angaben zu Medikamenten, falls vorhanden Blutgruppenausweis, Allergiepass

  • Medizinische Erstbeurteilung (Triage)

    Bei der medizinischen Erstbeurteilung (Triage) beurteilen wir, wie dringend eine Person medizinische Hilfe braucht. Speziell geschulte Pflegefachpersonen führen diese direkt bei Ankunft durch. So erkennen wir sofort akute und lebensbedrohende Situationen und ergreifen unverzüglich die richtigen Massnahmen. Wir triagieren gemäss MTS (Manchester Triage System), einem fünfstufigen international verwendeten und gültigen Triage-Algorithmus. So behandeln wir Patientinnen und Patienten nach Dringlichkeit und weisen sie direkt dem richtigen Behandlungsplatz zu – Schockraum bei lebensbedrohenden Situationen, Notfallstation oder Notfallpraxis. Bei Patientinnen und Patienten mit leichteren Erkrankungen oder Verletzungen kann es manchmal zu Wartezeiten kommen.

  • Wartezeiten erklärt

    Auch wenn das Wartezimmer fast leer ist, kann hinter den Türen einer Notfallstation viel los sein. Dabei richtet sich die Reihenfolge der Behandlung danach, wer dringender Hilfe benötigt. Das Video erklärt, warum es zu Wartezeiten in der Notfallstation eines Spitals kommen kann.

  • Diagnostik und Behandlung

    Nach der ersten Begutachtung der Patientin oder des Patienten folgen notwendige Basisuntersuchungen: Blutwerte prüfen, EKG, Röntgen. Möglicherweise sind weitere Untersuchungen, wie zum Beispiel Computertomografie oder Ultraschall notwendig. Falls nötig verabreichen wir Schmerzmittel, Sauerstoff oder Kreislaufmedikamente. Wir versorgen ausserdem Wunden oder legen bei Bedarf einen Gips an. Ist es erforderlich, ziehen wir weitere Fachspezialistinnen und -spezialisten des Spitals hinzu.

  • Weiteres Verfahren

    Nach der Diagnose und der Erstversorgung entscheidet das betreuende Ärzteteam über weitere Behandlungen wie:

    • eine Operation

    • Betreuung auf der Intensivstation

    • Verlegung auf eine Abteilung zur stationären Behandlung

    • Verlegung in ein Zentrumsspital (z. B. Herzkatheteruntersuchung, Neurochirurgie)

    • ambulante Behandlung in der Sprechstunde einer Spezialistin oder eines Spezialisten

    • ambulante Behandlung durch die Hausärztin oder den Hausarzt